Was bedeutet diese Leere, wenn im Außen doch alles so perfekt scheint? Wo kommt sie her, diese Dunkelheit, wenn wir doch scheinbar so im Licht leben?
Wenn wir wesentliche Anteile von uns Selbst in unsere Entscheidungen nicht einbeziehen, stillen wir nicht unsere wahren Bedürfnisse. Ein Teil in uns hat eine ungestillte Sehnsucht nach Erfüllung.
In unserer Welt der gesellschaftlichen Anerkennung, der Leistungsorientierung und der Äußerlichkeiten sind dies oft die künstlerischen, schöpferischen, spielerischen Anteile in uns die wir verkümmern lassen.
Es fällt uns gar nicht auf, dass etwas fehlt. Diese kleine Stimme in uns unterdrücken wir einfach zugunsten des schönen äußeren Lebens. Je mehr Willen und Ego wir haben, desto leichter geht es, den äußeren Bedingungen des Lebens zu folgen.
Irgendwann ist sie dann da: Die Dunkelheit in unserem Inneren, die wir nicht mehr verleugnen können. Vielleicht versuchen wir sie mit Alkohol, Drogen und Süchten jeder Art zu betäuben – aber sie ist da. Wir können uns auch auf Psychopharmaka einstellen lassen und die Symptome wegschalten – aber das ist keine Heilung.
Heilung bedeutet, sich der Dunkelheit zu stellen.
Heilung bedeutet, mit der Dunkelheit zu kommunizieren.
Heilung bedeutet, die Dunkelheit in uns als Berater anzunehmen.
„Liebes dunkles Ich in mir, wie kann ich Dich ins Licht bergen? Was fehlt?“
Die Stimme unseres Seelenselbst ist vielleicht schon sehr klein geworden. Vielleicht brauchen wir auch Übersetzer, die uns helfen den Weg zu unseren wirklichen Bedürfnissen zu finden. Die richtigen Menschen kommen zur richtigen Zeit, wenn wir innerlich bereit sind.
Bereit auch, sich den eigenen Ängsten zu stellen und sie zu lösen. Bereit, die wahren Wünsche, zu wahren Zielen werden zu lassen und mit der realen Umsetzung zu beginnen.
Veränderungen in unserem Inneren, in unserem Verhalten, vielleicht auch im Job, in der Beziehung sind notwendig. Ja „not-wendig“ um die innere Not zu wenden. Und es lohnt sich und bringt uns in ein erfülltes Leben, das authentischer, schöpferischer und lebendiger ist.
Wir sind wieder Teil natürlicher Lebensabläufe ohne künstliche aufgesetzte Frequenzen.
Wir werden weiterhin Themen zu lösen haben, denn das macht das Leben aus. Themen zu lösen bringt uns unserer wirklichen Natur näher. Enttäuschungen lösen die Täuschungen über uns selbst in wahre Authentizität auf.
Unsere Entscheidungen treffen wir aus unserer Ganzheit heraus in heiler Selbstverantwortung aus unserem schöpferischen Sein. So können wir mit den Konsequenzen unseres Tuns gut leben und weitergehen.
Nur Mut, falls die Aussicht auf Veränderung Angst macht. Alles ist gesünder als Stagnation.


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