Zum Jahresende gestalte ich in meiner Energiepraxis eine Jahresschlussmeditation, bei der wir alles Beendete, Alte und Belastende zurücklassen und endgültig abschließen. Auch ganz bewusst alles mitnehmen, was noch zu uns gehört. Wir können so das Jahr frei und klar beginnen.
In diesem Jahr haben wir uns besonders die Kraft des Segnens zunutze gemacht, da ich bei den Vorbereitungen für diesen Abend folgende Einstiegsworte von der Engelwelt bekommen habe:
Göttliche Gnade – Segnungen
Wenn wir uns bewusst sind, dass wir nur ein winzig kleiner Teil des Ganzen sind. Wenn wir uns diesem „All eins sein“ öffnen, zulassen und auch anerkennen, dass wir Alle in einem unsichtbaren Netz verbunden sind, dann bekommt alles was geschieht einen Sinn.
Unsere eigene Lebensmelodie trägt zum Klang des großen Orchesters bei. Misstöne liegen oft daran, dass einige Musiker in ihrem Stück noch nicht geübt sind. Auch wir selbst brauchen noch Übung um unsere Lebensmelodie harmonisch zu spielen.
Misstöne liegen keinesfalls daran, dass einige Musiker in unserem Stück „böse“ sind. Sie haben vielleicht ihre Lebensmelodie noch nicht gefunden? Sind noch nicht so geübt wie wir? Vielleicht spielt einer von uns auch im falschen Stück mit?
Unser Lebensorchester ist ein System, wo jeder seinen geeigneten Platz einnehmen muss, um harmonisch spielen zu können. Einzelne Musiker üben, versuchen einen anderen Platz, ein anderes Instrument, bis sie erkennen, dass sie vielleicht im falschen Stück spielen oder im falschen Orchester.
So ist es mit allen Systemen, egal ob in welcher Beziehung, privat, beruflich, Orte, Länder, Kontinente. Sie können sich erst neu ordnen, sich voneinander lösen, sich neu binden, wenn die Zeit dafür reif ist. In diesem unsichtbaren Netz aus Verbindungen müssen sich neue Bahnen legen und überholte Bahnen lösen (und zwar bei jedem Beteiligten) bevor hier auf der Erde diese Schritte möglich sind.
Urteilen, verurteilen, schimpfen, jammern, bringt uns nur tiefer in das Problem hinein. Wir laden es negativ auf, verstärken es so und verzögern die Lösung.
Wenn wir uns aber dem Schöpfungsprinzip anvertrauen, indem wir unser All-Eins-sein, unsere Verbindung mit allem Leben wahrnehmen, dann können wir erkennen, dass wir selbst aus der Gnade leben. Um auf unser Beispiel des Orchesters zurückzugreifen, dass wir selbst im gemeinsamen Musikstück oft „falsch“ gespielt haben. Dass uns selbst verziehen werden muss. Dass auch wir, um uns im Positiven entwickeln zu können, urteilsfreie Begegnungen brauchen.
Wer urteilt über richtig und falsch? Was heute richtig erscheint, kann sich morgen als falsch erweisen. Was heute falsch aussieht, kann morgen unser Glück sein.
Alles entsteht aus der Schöpfungsenergie jedes Einzelnen, jeder Gruppe. Diese Schöpfungsenergie und die menschliche Begrenzung anzuerkennen ist wahrhaft weise. Es eröffnet den Blick auf das größere Ganze dahinter. Wir verneigen uns vor der Schöpfung und segnen, was ist.
Das ist schwer. Denn es bedeutet, dass ich auch meinen Erzfeind segne, dass ich Menschen und Situationen segne, wo ich enttäuscht, verletzt, verlassen, hintergangen wurde. Aber: Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder hat eine Zukunft. Auch Du selbst und Dein Erzfeind entstammen der gleichen Schöpfungsenergie und sind abhängig von der göttlichen Gnade. Nein, wir müssen nicht für Alles zahlen. Nein, wir müssen nicht büßen und nein, Schöpfung sei Dank, es kommt nicht alles was wir aussenden zu uns zurück. Weder das Gute, noch das Schlechte. Denn wer weiß, ob ich nicht das Beste wollte und Schlimmes damit bewirkt habe!
Wir dürfen uns auf göttliche Gnade berufen. Ganze Heerscharen von lichten Wesen im Universum segnen unablässig diesen Planeten Erde und dessen Bewohner und jeder darf mit seiner Schöpferkraft jede Situation und jedes Lebewesen segnen.
Warum?
Weil segnen unsere Lichtfrequenz erhöht. Weil dieser Planet Erde getragen wird von den Gebeten und Segnungen um die Existenz im Universum zu sichern und zu verhindern, dass wir mit unserer Negativität unseren Heimatplaneten zerstören. Es ist ein Ringen der Kräfte mit dem Ziel des größtmöglichen Ausgleichs.
Wir können mit unseren Segnungen die lichten Frequenzen anheben. In unserem Leben durch Segnungen die Schöpfungsqualitäten der Liebe, der Einsicht, des Verstehens, einfließen lassen. Und auch wenn wir es noch nicht verstehen können, können wir segnen: „Dein Wille geschehe..“ Das übergeordnete Schöpfungsprinzip weiß schon, wo der Weg jedes Einzelnen hinführen soll. Wo die Seele hin möchte.
Segnen hebt unser Energiefeld auf höhere Frequenzen. Kranke, niedere Energiestrukturen können sich so lösen und lichte Einsichten lassen uns freier weitergehen.
Der Schöpfungsfunke ist in jedem von uns. Mit dem freien Willen können wir entscheiden, welche Energien wir nähren.
In der Zeit des Jahreswechsels das vergangene Jahr innerlich in Ruhe nochmals erleben. Situationen, Menschen, Lernerfahrungen vorbeiziehen lassen. Alles segnen. Manches darf sich verabschieden, manches nehmen wir bewusst mit in das neue Jahr. Aber alles mit den Segnungen, dass es für uns und unsere Entwicklung wichtig war oder noch wichtig ist.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen, gesegneten Jahresausklang und einen harmonischen, gesegneten Jahresbeginn!


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